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	<title> &#187; Gedanken</title>
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		<title>Zwischenmenschliches Miteinander am Arbeitsplatz</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 16:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es immmer wieder erfrischend, wenn man bemerkt, dass das kollegiale und zwischenmenschliche Miteinander am Arbeitsplatz maßgeblich vom Anstellungsverhältnis abhängig ist! Das es im Arbeitsleben eine Hierachie von Verantwortlichkeiten gibt ist eine Sache,&#8230;gerade wenn man keine volle Stelle bekleidet. &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=137">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es immmer wieder erfrischend, wenn man bemerkt, dass das kollegiale und zwischenmenschliche Miteinander am Arbeitsplatz maßgeblich vom Anstellungsverhältnis abhängig ist!<br />
Das es im Arbeitsleben eine Hierachie von Verantwortlichkeiten gibt ist eine Sache,&#8230;gerade wenn man keine volle Stelle bekleidet. Doch das dies meist automatisch dazu führt, dass ebenfalls eine Hierachie im kollegialen Verhalten aufgebaut wird ist mir in den letzten Wochen wieder einmal schmerzlichst bewusst gemacht worden.</p>
<p>Wie sagt man so schön: &#8220;Scheisse fällt immer von Oben nach Unten.&#8221;</p>
<p>Mir wurde sogar vorgehalten,.. und das,.. so muss ich sagen, passt auf keine Kuhhaut: Ich sei am Arbeitsplatz zu locker und zu gut gelaunt. Das wirke unproffesionell&#8230;</p>
<p>Nein, ich muss ein paar Dinge loswerden:<br />
Ich erwarte von einem Team das man miteinander spricht. Ebenso, dass Probleme benannt werden und man diese als Team angeht, ohne sich einen Sündenbock zu suchen. Ich erwarte ebenfalls, dass man sich über den Ablauf des Alltagsgeschäft miteinander verständigt und nicht reine, stumpfe Arbeitsanweisungen raus posaunt werden, die nicht allzu selten sich als Unsinn erweisen.<br />
Und ich fordere ein, dass die Kollegen sich gegenseitig als Menschen behandeln und sich dabei auf Augenhöhe begegnen.<br />
Kurz gesagt: Gegenseitiger Respekt.</p>
<p>Nun aber zu den positiven Seiten meines Jobs:<br />
Ich arbeite in einer Bibliothek. Meine Aufgaben sind es Bücher auszuleihen, zurückzunehmen, die Bücher in die Regale einzustellen und diese in Ordnung zu halten.<br />
Was ich darüber hinaus, ganz persönlich, als meine Aufgaben betrachte, ist den Nutzern der Bibliothek bei ihren Anliegen zu helfen. Beispielsweise bei der Literaturauswahl, im Umgang im mit den PCs, den Kopierern und nicht zuletzt die Menschen mit einer guten Laune nach Hause gehen zu lassen. Das letztere ist für mich das wichtigste!<br />
Die Bibliotheken sind die eigentlichen Zentren der Universitäten,&#8230;die Institute, die Professuren, die sogenannten Lehrveranstaltungen sind lediglich ein Anhang. In den Bibliotheken steht Wissen bereit, für Jedermann zugänglich. Historisch betrachtet ist dies eine Errungenschaft die noch keine Hundert Jahre alt ist. Wenn dies aber nicht einmal den Menschen klar ist, die hier ihren &#8220;Dienst&#8221; ableisten, so lässt sich erahnen wie schnell diese Errungenschaft wieder in Vergessenheit geraten kann.<br />
Und wenn es darum einem Menschen den Zugang zu wissen zu ermöglichen, dafür setze ich mich auch ohne ein schlechtes gewissen zu haben über formale, mündliche Regeln hinweg. Egal wer sich dabei auf die Füße getreten fühlt.</p>
<p>Zur Zeit stehe ich vor dem Zwiespalt, ob ich auf letzteres Verzichte, da mir angedroht wurde, dass mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird&#8230;</p>
<p>Einen Dialog im Kollegium würde ich sehr begrüßen,..aber schauen wir mal ob dieser zustande kommt&#8230;</p>
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		<title>Die Erfahrung der Ohmacht</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 13:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich könnte nun an dieser Stelle damit beginnen, mehr oder weniger bekannte Philosophen, Schriftsteller, Soziologen oder gar Psychologen zu zitieren, welche im Laufe der letzten Jahrhunderte versucht haben die emotionalen Zustände von Menschen zu erfassen, zu begreifen, zu reflektieren, zu &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=125">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte nun an dieser Stelle damit beginnen, mehr oder weniger bekannte Philosophen, Schriftsteller, Soziologen oder gar Psychologen zu zitieren, welche im Laufe der letzten Jahrhunderte versucht haben die emotionalen Zustände von Menschen zu erfassen, zu begreifen, zu reflektieren, zu analysieren oder gar in übersichtliche Kategorien einzuordnen.<br />
Doch egal in welchem Umfang man sich literarisch oder durch Reflexion der eigenen Erfahrungen mit den emotionalen Einflüssen auf das eigene, ja das menschliche Sein befasst, am Ende bleibt stets eine undefinierbare Dimension übrig. Meist stößt man auf Sie in extremen emotionalen Zuständen:</p>
<p>Entweder in Form von unaussprechlicher Verzweiflung und Furcht oder<br />
in der Gestalt euphorischer Blindheit für die Wirklichkeit, welche<br />
letzten Ende wieder zu ersterem führt.</p>
<p>Zwischen den Extremen herrscht ein Spannungsbogen, den jeder Mensch für sich selbst aufbaut. Dieser definiert sich für den Menschen entlang der eigenen Vorstellungskraft zwischen der am unerwünschtesten und am wohligsten bekannten Gemütsverfassung. Das heißt: Die Extreme definieren die Möglichkeiten des Ganzen. Die höchste Angst definiert den Stellenwert der größten Hoffnung. Die größte Hoffnung den der höchsten Angst. Der größte Schmerz, den der höchsten Freude; die größte Freude den des höchsten Schmerzes.</p>
<p>In unserer Zeit, in unserer hießigen &#8220;Gesellschaft&#8221; werden &#8220;schlechte&#8221; Dinge, unangenehme Gefühle und Ängste gerne weg geschoben. Mit teilweise verherenden Folgen! Es entsteht eine Stumpfheit gegenüber unangenehmen Umständen. Diese führt in extremen Situationen zu einer Ohnmacht, wenn der eigene Selbstschutz-Mechanismus zerreist, welche sich in der Ratlosigkeit auf die Frage nach dem eigenen Handeln offenbart. Barbara Ehrenreich hat diese Symptomatik in ihrem Buch &#8220;Smile or Die&#8221; beschrieben. Sie beschreibt hier ihre Erfahrungen als Krebspatientin mit ihrem sozialen Umfeld und wie ihre Mitmenschen ihre Erkrankung stets versucht haben für sich selbst in positivistisches Licht zu rücken. Diese Symptomatik traf nicht nur Freunde und Verwandte, sondern auch Ärzte und Psychologen. Niemand ist dagegen gänzlich gefeit.</p>
<p>Ich habe selbst das Glück gehabt, einen mir heute sehr teuren und wundervollen Menschen, auf einem solchen Leidensweg begleiten zu dürfen und dadurch mehr über mich selbst erfahren, als ich jemals für möglich gehalten hätte. </p>
<p>Ich habe durch diesen Menschen gelernt: Stelle dich dir selbst und all deinen Emotionen. Besonders in scheinbar ausweglosen Situationen! Mit einer jeden Ohnmachts erfüllenden Erfahrung erweitert sich Dein Handlungsspielraum&#8230;und vor allem Handlungsvermögen!</p>
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