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	<title> &#187; Märchen</title>
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		<title>Die Mär der wunderschönen Eiche Alibar</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2012 08:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Märchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst als schöner Baum gewachsen stand sie da, Die wunderschöne Eiche Alibar. &#160; Als sie vom Sturm entwurzelt und vom Blitz entflammt, Die ganze Nacht hindurch gebrannt, Begraben unter Schutt und Stein Granit, Keine Chance, dass sie entflieht,&#8230; Hat sie &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=255">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einst als schöner Baum gewachsen stand sie da,</p>
<p>Die wunderschöne Eiche Alibar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als sie vom Sturm entwurzelt und vom Blitz entflammt,</p>
<p>Die ganze Nacht hindurch gebrannt,</p>
<p>Begraben unter Schutt und Stein Granit,</p>
<p>Keine Chance, dass sie entflieht,&#8230;</p>
<p>Hat sie gedacht, ihr Ende käm!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für Äonen lag sie in Ohnmacht dar,</p>
<p>Das kleine Häufchen Kohle Alibar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Last der Welt auf ihren Schultern liegend,</p>
<p>Granit und Kohl gemeinsam schwiegend.</p>
<p>Ein Rinnsaal, später Bach und Fluss,</p>
<p>Freund des Lebens, nicht Verdruß,</p>
<p>Legte frei was lang verborgen war,</p>
<p>Die rohe Edelsteinin Alibar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Anbetracht des Lichts, der Klotz Granit,</p>
<p>Bislang nicht darauf erpicht, &#8230;</p>
<p>Er hatte sich verliebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da sprach die edle Alibar,</p>
<p>Nicht ahnend was aus ihr geworden war:</p>
<p>&#8220;Ich bin ein Baum und du ein Stein,</p>
<p>Was könnte uns gemeinsam Sein?&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da gab Granit sich mehr&#8217;re Rucks und</p>
<p>Seiner Herzbegehrten einen Schubs:</p>
<p>Die kullerte ins Wasser rein und versuchte noch zu schrein,</p>
<p>Als Grani rief: &#8220;Ich hab dich nicht verbannt,</p>
<p>Nur deinen Wert nicht gleich erkannt.</p>
<p>Wir werden uns bald wiedersehn,</p>
<p>Ich habe es im Traum gesehn!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8220;Ich habe lang auf dich gewartet&#8221;, hat er sich gedacht.</p>
<p>&#8220;Doch du musst fort, hinaus an einen andren Ort!&#8221;</p>
<p>&#8220;Du musst noch deine Kanten brechen,</p>
<p>Dich vom Wasser schleifen lassen&#8230;</p>
<p>Dann werde ich dich wieder fassen!&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie war wütend, doch fand sonderbar,</p>
<p>Was sie im Fall gen Fluss im Spiegel sah:</p>
<p>Ein Glänzen unter ihrer Haut aus Ton und Erd,</p>
<p>Sich fragend, was wohl aus dem Grani werd..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die folgn&#8217;de Zeit, sie  zehrte wüt,</p>
<p>An Granis und auch Alibars Gemüt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eines Tags und andren Ortes aufgewacht,</p>
<p>Ein Künstler hat des Schicksals Werk vollbracht.</p>
<p>Ein wunderschöner Diamant gefasst in Stein Granit,</p>
<p>Als Zeichen ewig unvergänglich Lieb.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jean Luc Bomel, September/Oktober 2012</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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