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	<title> &#187; Gedichte</title>
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		<title>Die größte aller Enten</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2012 14:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Was du nicht kennst, das kannst du nicht! Was du nicht kannst, geht dich nichts an! Was du nicht hören willst, dass stößt auf taube Ohren, Und taube Ohren, soviel ist gewiss, haben schon so manches Herz erfroren. &#160; Die &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=436">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was du nicht kennst, das kannst du nicht!</p>
<p>Was du nicht kannst, geht dich nichts an!</p>
<p>Was du nicht hören willst, dass stößt auf taube Ohren,</p>
<p>Und taube Ohren, soviel ist gewiss, haben schon so manches Herz erfroren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt, sie geht allmählich vor die Hunde,</p>
<p>Durch Atomkraft, Neid und Rassenkunde,</p>
<p>Durch die Zahlen des Quartal und dem Fehlen einer Unmoral.</p>
<p>Durch Experten, die durch Kommissionen reiten,</p>
<p>Welche stets nur eine einzig möglich Lösung unterbreiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Menschen sagen fast spöttisch:</p>
<p>„Vernunft und Herz im Brei zermatscht,</p>
<p>Hat dir noch niemals Weisheit einbracht“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch wenn du versuchst Verstand vom Herzen abzutrennen,</p>
<p>Wirst du unweigerlich in deiner Wissenslogik dich verrennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn der Mensch, er meint noch immer,</p>
<p>er könne Wissen stets mit dem Erwerb begreifen,</p>
<p>Er gibt ihm nicht die Chance,</p>
<p>es im Herz-verschmolzenen Verstande auszureifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Selten schafft er dies!</p>
<p>Und nur beinah ausversehen,</p>
<p>kann Mensch die Welt in Klarheit sehn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du, als Mensch, klammerst dich im Selbstgebilde,</p>
<p>an diese wen&#8217;gen licht Momente!</p>
<p>Doch die rein Vernunft und Logik, sie ist Selbstbetrug,</p>
<p>sie ist im Sprichwort: eine Ente!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Klarheit, wenn doch vom Menschen auch ersehnt,</p>
<p>sie kann nur Sekunden überdauern,</p>
<p>Und spärlich ist die Saat gesät;</p>
<p>der Rest der Welt besteht aus Mauern!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch wenn du willst, dass sich der Menschheit Schicksal sich verbiegt,</p>
<p>Dass die Vorstellung nicht länger uns&#8217;rem handeln unterliegt,</p>
<p>Und im Zweifel doch das Herz obsiegt,</p>
<p>dafür brauchst du weder Alchemie,</p>
<p>noch von fremden Leut Regie,</p>
<p>Sondern nur ein kleines bisschen Mut und Phantasie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jean Luc Bomel, Dezember 2012</p>
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		<item>
		<title>Ein langer Weg I + II</title>
		<link>http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=324</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2012 15:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil I Wir lernen nicht durch Schriften oder Bücher, Wir lernen durch den Mensch der sie geschrieben. Wir lernen durch die nassen Tücher, Mit denen er sich wund gerieben. &#160; Leicht ist&#8217;s zu vergessen, Was Mensch am Tage stets bewegt, &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=324">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teil I</p>
<p>Wir lernen nicht durch Schriften oder Bücher,</p>
<p>Wir lernen durch den Mensch der sie geschrieben.</p>
<p>Wir lernen durch die nassen Tücher,</p>
<p>Mit denen er sich wund gerieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Leicht ist&#8217;s zu vergessen,</p>
<p>Was Mensch am Tage stets bewegt,</p>
<p>Doch die Schwere nicht zu messen,</p>
<p>Nachdem die Sonne untergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Dunklen lässt sich nur begreifen,</p>
<p>Was Mensch bei Lichte nicht versteht.</p>
<p>Doch trotzig all dem guten Willen:</p>
<p>Die Einsicht wird ihm fort geweht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn über Berge und durch Täler soll&#8217;n wir gehn,</p>
<p>Wo Verzweiflung und Frohlockung sich vereinen.</p>
<p>Monate und Jahre soll&#8217;n vergehn,</p>
<p>Eh wir sie in einem Buch beweinen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Teil II</p>
<p>Beim Lesen fragt sich Mensch, welch Mehrwert ihm verbleibt,</p>
<p>Welch bisher Unerhörtes er sich einverleibt.</p>
<p>Er schafft dies häufig zu verhehlen,</p>
<p>Und dem Dichter seine Zeit zu stehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Denn der Mensch hat nicht verstanden,</p>
<p>Beim Schreiben kommt die Botschaft meist abhanden.</p>
<p>Die wahre Kunst ist zu erkennen,</p>
<p>Was wir unaussprechlich Nicht benennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was hinter Zeil&#8217;n und Versen ruht,</p>
<p>Dass sich durch Feenstaub die weit&#8217;re Welt auftut,</p>
<p>Ein Ort an dem sich jedes Wesen wieder findet,</p>
<p>An dem sich Mensch und Mensch verbindet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nein! Wissenschaft kann dies nicht leisten,</p>
<p>möcht sich aber stets erdreisten,</p>
<p>zu Belegen was die Wahrheit ist!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beim Lesen fragt du dich, welch Mehrwert dir verbleibt,</p>
<p>welch Unerhörtes du dir einverleibst,</p>
<p>um zu sehen wer du wirklich bist!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jean Luc Bomel, Oktober 2012</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bedaure nicht!</title>
		<link>http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=223</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 20:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=223</guid>
		<description><![CDATA[Bedaure mich nicht für den Schmerz der mich trifft! Bedaure mich nicht für die Last die ich trage! Bedaure mich auch nicht für meine dunklen Tage! Nein! Bedaure mich nicht für meinen Becher Gift! &#160; Bedaure dich nicht für das &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=223">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bedaure mich nicht für den Schmerz der mich trifft!</p>
<p>Bedaure mich nicht für die Last die ich trage!</p>
<p>Bedaure mich auch nicht für meine dunklen Tage!</p>
<p>Nein! Bedaure mich nicht für meinen Becher Gift!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bedaure dich nicht für das was du nicht sagen und nicht zeigen kannst!</p>
<p>Bedaure nicht den Bogen, den du in deinem Leben spannst!</p>
<p>Bedaure auch nicht die Sehnsucht, die in deiner Seele prangt!</p>
<p>Nein! Bedaure nicht die Angst, die vor deinen Augen nur ein schemenhaftes Bild erlangt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bedaure nicht das schlechte dieser Welt!</p>
<p>Herz ist´s, was sie stets zusammen hält!</p>
<p>Lass es dir nicht bersten durch Versprechen, die andere dir brechen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Glaub daran, dass das was du nicht kennst doch möglich ist,</p>
<p>Und,.. wo in uns´rer Zeit, .. Leid, Zweitracht und Gewalt, ..</p>
<p>Freunde und sich Liebende entzweit, Familien teilt,</p>
<p>durch Neid,  durch Haß, durch Frust und Zwist, der Mensch die Liebe fast vergisst,</p>
<p>wo Mensch und Mensch sich in die Augen sehn und doch nicht mögen zu verstehn,</p>
<p>wie einfach doch in Wirklichlichkeit die Frage ist, &#8230; wenn du die Antwort endlich mal</p>
<p>vergisst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lass uns nicht bedauern was wir vielleicht sind und nicht,..</p>
<p>denn jeder Mensch trägt seinen eig&#8217;nen Becher Gift!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Widerspruch</title>
		<link>http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=105</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 09:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahre Liebe lässt sich nicht durch Hass vertreiben, wahrer Hass nicht von bedingungsloser Liebe einverleiben. Beides steckt tief in unserer Seele und dem Herzen, beides verursacht uns und andren Menschen Schmerzen. Zwei Seiten ein der selben Münze? Yin und Yang? &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=105">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahre Liebe lässt sich nicht durch Hass vertreiben,<br />
wahrer Hass nicht von bedingungsloser Liebe einverleiben.</p>
<p>Beides steckt tief in unserer Seele und dem Herzen,<br />
beides verursacht uns und andren Menschen Schmerzen.</p>
<p>Zwei Seiten ein der selben Münze?<br />
Yin und Yang? Die Kunst der Künste?</p>
<p>Nein Nein, alles nur gerede&#8230;</p>
<div>Phrasen, Sprüche und Gestrebe,<br />
nach dem Ausgleich für die Welt<br />
die uns letzten Endes nicht zusammen hält!Nein, beides steht geschrieben auf dem selben blatt!<br />
Die Differenz ist das, was Mensch draus macht!</p>
<p>Ob ich dann wirklich lieben kann?<br />
Ich stell mir die Frage, ob ich denn wirklich hassen kann!</p>
<p>Kann ich sie denn so sehr hassen, um meiner Lieb bedingungslos den Lauf zu lassen?<br />
Kann ich sie denn wirklich so sehr lieben, um sie warm und nicht gefühllos weg zu schieben?</p>
<p>Was das nun heißt, will und kann ich so nicht sagen,<br />
ich trau mich kaum mich selbst zu fragen.</p>
<p>Vielleicht ist das was mich so reizt,<br />
der ungewollte Widerspruch in unsrem Geist&#8230;</p>
<p>Juli 2012</p>
</div>
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		<title>Die Zeit</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 09:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit, sie ist ein merkwürd´ger Gesell, mal vergeht sie langsam, manchmal schnell. Mal kommt´s mir vor sie würde mir verinnen und ohne mich ihr Liedlein singen. Ein andern Mal, als würd sie mich betrügen, meine verschlaf´nen und verschenkten Stunden &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=98">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit, sie ist ein merkwürd´ger Gesell,<br />
mal vergeht sie langsam, manchmal schnell.</p>
<p>Mal kommt´s mir vor sie würde mir verinnen<br />
und ohne mich ihr Liedlein singen.<br />
Ein andern Mal, als würd sie mich betrügen,<br />
meine verschlaf´nen und verschenkten Stunden rügen.<br />
Sie lacht uns aus, während wir verfluchen,</p>
<div>dass wir die Zeit verschwenden sie zu suchen!Ich jage und versuche sie zu fangen,<br />
nicht ohne zu vergessen, dabei um jed´ verloren´<br />
Minut´ zu bangen.</p>
<p>Wir haben Wünsche, Bedürfnisse und Pflichten,<br />
die uns´ren letzten Rest der Zeit vernichten.</p>
<p>An manchen Tagen wird mir das bewusst<br />
und über mich kommt neuer Frust:</p>
<p>Oh, wie wir jammern und beklagen,<br />
dass wir die Zeit verbringen sie zu jagen!</p>
<p>Doch auf einmal,..für Sekunden nur,<br />
steht plötzlich uns´re inn´re Ruh.</p>
<p>Die Zeit, welche dich sonst kränkt,<br />
macht dir ein wunderbar Geschenk:</p>
<p>Für ein paar Sekunden nur, da wissen wir,<br />
die Zeit,..sie steckt ganz tief in dir!</p>
<p>Ich versuchen den Moment zu halten,..<br />
ihn möglichst lang zu spür´n,<br />
nicht nur zu verwalten!</p>
<p>Sie kommt mir vor wie Leben pur,<br />
ein Leben ohne eine Uhr!</p>
<p>Ein Leben, das erwünscht, ersehnt, erhofft, erdacht&#8230;<br />
und außerdem geteilt mit dir, dass schönste auf uns´rer<br />
Erde hier&#8230;</p>
<p>Doch wie´s mit solch Momenten ist,<br />
am End´zerreisst ihn uns´re Pflicht!</p>
<p>Was mir bleibt lässt sich schwer sagen,<br />
vielleicht die Antwort auf die wicht´gste aller Fragen.</p>
<p>Ich, für meinen Teil, werde nie wieder verfluchen,<br />
dass ich die Zeit verbring zu suchen&#8230;</p>
<p>Gefunden hab ich mehr als je gedacht,<br />
dies lass ich niemals wieder außer acht:</p>
<p>Ich such nicht länger nach der Zeit,<br />
sondern nach dem was übrig bleibt!</p>
<p>Dezember, 2011</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Schrei hinter der Stimme</title>
		<link>http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=96</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 09:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hör mich reden, ich seh´ mich streben, doch ich erkenn mich nicht! Ich steh vorm Spiegel, seh´ in mein Gesicht, doch ich erkenn mich nicht! Ich fühl den Schrei in meiner Stimme, doch Ihr hört ihn nicht! Ihr seht, &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=96">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hör mich reden, ich seh´ mich streben,<br />
doch ich erkenn mich nicht!<br />
Ich steh vorm Spiegel, seh´ in mein Gesicht,<br />
doch ich erkenn mich nicht!</p>
<p>Ich fühl den Schrei in meiner Stimme,<br />
doch Ihr hört ihn nicht!<br />
Ihr seht, wie er mich überrollt,</p>
<div>doch ihn hör´n ist etwas, was Ihr gar nicht wollt!Du sagst, der Grund sei alleine mein Problem,<br />
denn du willst ihn nicht verstehn!<br />
Du sagst, du hast ein Recht dich zu zerstör´n;<br />
Ich darf mich drüber nicht empör´n…</p>
<p>Jeder Mensch sei schließlich für sich selbst verantwortlich…<br />
Ich solle mir keine Sorgen machen, denn du weißt schon was du tust!</p>
<p>Verzweiflung ist es, was in meiner Seele brennt,<br />
sie ist die, die meine Beherrschung überrennt!</p>
<p>Ich habe keine Deutungshoheit über dein Geschick,<br />
auch nicht, wenn ich tief in deine Augen blick…<br />
Jetzt aber kannst du ihn hör´n, den Schrei,..<br />
doch er bleibt dir einerlei!</p>
<p>Drum bleibt die Welt so wie sie ist<br />
Und ich merke wie du mich vergisst..</p>
<p>Mai 2012</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Klopoet</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 09:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich auf meiner Schüssel sitze und aus leibeskräften schwitze,.. fang ich an allmählich zu begreifen, dass beim Toilettengang Gedanken reifen. Hier kann man diese schweifen lassen und hat die Zeit sie auf den Wänden zu erfassen. Diese kleine Zelle &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=94">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während ich auf meiner Schüssel sitze<br />
und aus leibeskräften schwitze,..<br />
fang ich an allmählich zu begreifen,<br />
dass beim Toilettengang Gedanken reifen.</p>
<p>Hier kann man diese schweifen lassen<br />
und hat die Zeit sie auf den Wänden zu erfassen.<br />
Diese kleine Zelle bringt,</p>
<div>was Universitäten nicht gelingt..Denn an diesem letzten stillen Ort,<br />
liest Mann und Frau gern jedes Wort.<br />
Hier entstehen Fragen und Ideen, die die Welt bewegen,<br />
an denen Menschen sich ein Beispiel nehmen.</p>
<p>Ob Sätze vorschnell hingeschmiert,<br />
oder gar Stunden drüber reflektiert,<br />
von andren Leuten aufgegriffen und bedacht,<br />
hat so manch Idee es über Nacht zu Ruhm gebracht.</p>
<p>Doch bis heute wird verleugnet,<br />
was das Klo für uns´ren Geist bedeutet:<br />
Hier existiert das Land der Dichter und der Denker;<br />
Hier wird Idee dem Autor nicht zum Henker.</p>
<p>Hier ist das Wort nicht nur Pamphlet,<br />
hier macht´s dich schnell zum Klopoet!</p>
<p>März 2012</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Alle Jahre Wieder</title>
		<link>http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=82</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 09:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=82</guid>
		<description><![CDATA[Alle Jahre Wieder Am Weihnachtmorgen ganz Geschwind, der Weihnachtsmann zum Schlitten springt. Er hat ihn nicht gehört, den Wecker, .. im Traum war er der Prinzess Retter! Am vorher&#8217;gen Tag, so hat er sich gedacht: &#8220;Heut arbeit ich die Ganze &#8230; <a href="http://www.dachstuhl-philosoph.de/?p=82">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre Wieder</p>
<p>Am Weihnachtmorgen ganz Geschwind,<br />
der Weihnachtsmann zum Schlitten springt.<br />
Er hat ihn nicht gehört, den Wecker, ..<br />
im Traum war er der Prinzess Retter!</p>
<p>Am vorher&#8217;gen Tag, so hat er sich gedacht: &#8220;Heut arbeit ich die Ganze Nacht!&#8221;<br />
&#8220;Ich will mir eine Pause gönnen!&#8221;, Die Folgen hätt&#8217; er ahnen können:<br />
…</p>
<div>Genüßlich saß er Abends gern in seinem Sessel<br />
und griff verträumt in seinen goldnen Zauberkessel.<br />
Hier versteckte er die Tüten, gefüllt mit süßlich duften Blüten.Die Elfen sollten sein Versteck nicht finden,<br />
sonst würd&#8217; sein Jahresvorrat schnell verschwinden!<br />
Sie wussten: .. Zu oft schon hatte er verpennt,<br />
dass am Weihnachtstag die Zeit verrennt!Denn am liebsten tat er seinen Tag beginnen: Vormittags.. mit riß&#8217;gen Augenringen,<br />
Vorm späten Frühstück flix ein Pfeifchen schmauchen,<br />
nach dem Mittag noch ein Tütchen rauchen ..<br />
Langsam aus dem Bett erheben und in Trance ins Badezimmer schweben..<br />
So lässt sich&#8217;s leben, .. Jahr für Jahr, ohne Stress viel Trara!Jedoch am Tage vor dem Weihnachtsmorgen, muss er häufig vieles noch besorgen!<br />
Er muss den roten Mantel waschen, den weisen Bart durchkämmen<br />
und die Dreads im Haupthaar trennen!<br />
Er muss die Tiere füttern, die den Schlitten fliegen,<br />
sowie im Kampfe mit dem Gürtel siegen.</p>
<p>In Pflichtbewusstem Sinne, so versprach er sich: .. &#8220;Heute Abend rauch ich nicht!&#8221;<br />
&#8230;<br />
Doch die Gewohnheit ist träges Tier, sie steckt im Weihnachtsmann, so wie in dir und mir:<br />
Den Abend wie gewohnt verbracht, schlief er nicht bis Zwölf, sondern die ganze Nacht!<br />
&#8230;<br />
Schließlich am Schlittenparkplatz angekommen, er war vor Schlaf noch ganz benommen, ..<br />
&#8220;Wo hab ich ihn nur hingestellt? Und wo sind die Geschenke für die Welt?&#8221;</p>
<p>Verzweifelt, hungrig und auch frierend, hört er von droben Rentier-Wiehern..<br />
Die Elfen haben sowas sich gedacht, dass wieder er verpennt die ganze Nacht!<br />
Die kleinen Helfer ham&#8217; den Job allein getan, wie in vorangegang&#8217;nen Jahr&#8217;n!<br />
Drum hat noch Niemand ihn gesehen, .. dies wird wohl auch in Zukunft nicht geschehn ..</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht: Vorm Weihnachtsmorgen kifft man nicht!</p>
</div>
<div></div>
<div>Dez. 2012</div>
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