Das Peter-Prinzip

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Aphorismus V

Für die wirklich wichtigen Dinge, gibt es keine Worte!

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Aphorismus IV

“Wenn du deprimiert bist, lebst du in der Vergangenheit.
Wenn du besorgt bist, so lebst du in der Zukunft.
Wenn du im reinen mit dir selbst bist, dann lebst du in der Gegenwart!”
Zitat: Lao Tzu – Vater des Taoismus

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Aphorismus III

Wer eine Gefahr erkennt und keine Angst verspürt ist töricht.
Wer vor der Angst stets zurückweicht, wird niemals über sich selbst hinaus wachsen.
Echter Mut kommt erst hinterher!

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Zwischenmenschliches Miteinander am Arbeitsplatz

Ich finde es immmer wieder erfrischend, wenn man bemerkt, dass das kollegiale und zwischenmenschliche Miteinander am Arbeitsplatz maßgeblich vom Anstellungsverhältnis abhängig ist!
Das es im Arbeitsleben eine Hierachie von Verantwortlichkeiten gibt ist eine Sache,…gerade wenn man keine volle Stelle bekleidet. Doch das dies meist automatisch dazu führt, dass ebenfalls eine Hierachie im kollegialen Verhalten aufgebaut wird ist mir in den letzten Wochen wieder einmal schmerzlichst bewusst gemacht worden.

Wie sagt man so schön: “Scheisse fällt immer von Oben nach Unten.”

Mir wurde sogar vorgehalten,.. und das,.. so muss ich sagen, passt auf keine Kuhhaut: Ich sei am Arbeitsplatz zu locker und zu gut gelaunt. Das wirke unproffesionell…

Nein, ich muss ein paar Dinge loswerden:
Ich erwarte von einem Team das man miteinander spricht. Ebenso, dass Probleme benannt werden und man diese als Team angeht, ohne sich einen Sündenbock zu suchen. Ich erwarte ebenfalls, dass man sich über den Ablauf des Alltagsgeschäft miteinander verständigt und nicht reine, stumpfe Arbeitsanweisungen raus posaunt werden, die nicht allzu selten sich als Unsinn erweisen.
Und ich fordere ein, dass die Kollegen sich gegenseitig als Menschen behandeln und sich dabei auf Augenhöhe begegnen.
Kurz gesagt: Gegenseitiger Respekt.

Nun aber zu den positiven Seiten meines Jobs:
Ich arbeite in einer Bibliothek. Meine Aufgaben sind es Bücher auszuleihen, zurückzunehmen, die Bücher in die Regale einzustellen und diese in Ordnung zu halten.
Was ich darüber hinaus, ganz persönlich, als meine Aufgaben betrachte, ist den Nutzern der Bibliothek bei ihren Anliegen zu helfen. Beispielsweise bei der Literaturauswahl, im Umgang im mit den PCs, den Kopierern und nicht zuletzt die Menschen mit einer guten Laune nach Hause gehen zu lassen. Das letztere ist für mich das wichtigste!
Die Bibliotheken sind die eigentlichen Zentren der Universitäten,…die Institute, die Professuren, die sogenannten Lehrveranstaltungen sind lediglich ein Anhang. In den Bibliotheken steht Wissen bereit, für Jedermann zugänglich. Historisch betrachtet ist dies eine Errungenschaft die noch keine Hundert Jahre alt ist. Wenn dies aber nicht einmal den Menschen klar ist, die hier ihren “Dienst” ableisten, so lässt sich erahnen wie schnell diese Errungenschaft wieder in Vergessenheit geraten kann.
Und wenn es darum einem Menschen den Zugang zu wissen zu ermöglichen, dafür setze ich mich auch ohne ein schlechtes gewissen zu haben über formale, mündliche Regeln hinweg. Egal wer sich dabei auf die Füße getreten fühlt.

Zur Zeit stehe ich vor dem Zwiespalt, ob ich auf letzteres Verzichte, da mir angedroht wurde, dass mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird…

Einen Dialog im Kollegium würde ich sehr begrüßen,..aber schauen wir mal ob dieser zustande kommt…

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Die Erfahrung der Ohmacht

Ich könnte nun an dieser Stelle damit beginnen, mehr oder weniger bekannte Philosophen, Schriftsteller, Soziologen oder gar Psychologen zu zitieren, welche im Laufe der letzten Jahrhunderte versucht haben die emotionalen Zustände von Menschen zu erfassen, zu begreifen, zu reflektieren, zu analysieren oder gar in übersichtliche Kategorien einzuordnen.
Doch egal in welchem Umfang man sich literarisch oder durch Reflexion der eigenen Erfahrungen mit den emotionalen Einflüssen auf das eigene, ja das menschliche Sein befasst, am Ende bleibt stets eine undefinierbare Dimension übrig. Meist stößt man auf Sie in extremen emotionalen Zuständen:

Entweder in Form von unaussprechlicher Verzweiflung und Furcht oder
in der Gestalt euphorischer Blindheit für die Wirklichkeit, welche
letzten Ende wieder zu ersterem führt.

Zwischen den Extremen herrscht ein Spannungsbogen, den jeder Mensch für sich selbst aufbaut. Dieser definiert sich für den Menschen entlang der eigenen Vorstellungskraft zwischen der am unerwünschtesten und am wohligsten bekannten Gemütsverfassung. Das heißt: Die Extreme definieren die Möglichkeiten des Ganzen. Die höchste Angst definiert den Stellenwert der größten Hoffnung. Die größte Hoffnung den der höchsten Angst. Der größte Schmerz, den der höchsten Freude; die größte Freude den des höchsten Schmerzes.

In unserer Zeit, in unserer hießigen “Gesellschaft” werden “schlechte” Dinge, unangenehme Gefühle und Ängste gerne weg geschoben. Mit teilweise verherenden Folgen! Es entsteht eine Stumpfheit gegenüber unangenehmen Umständen. Diese führt in extremen Situationen zu einer Ohnmacht, wenn der eigene Selbstschutz-Mechanismus zerreist, welche sich in der Ratlosigkeit auf die Frage nach dem eigenen Handeln offenbart. Barbara Ehrenreich hat diese Symptomatik in ihrem Buch “Smile or Die” beschrieben. Sie beschreibt hier ihre Erfahrungen als Krebspatientin mit ihrem sozialen Umfeld und wie ihre Mitmenschen ihre Erkrankung stets versucht haben für sich selbst in positivistisches Licht zu rücken. Diese Symptomatik traf nicht nur Freunde und Verwandte, sondern auch Ärzte und Psychologen. Niemand ist dagegen gänzlich gefeit.

Ich habe selbst das Glück gehabt, einen mir heute sehr teuren und wundervollen Menschen, auf einem solchen Leidensweg begleiten zu dürfen und dadurch mehr über mich selbst erfahren, als ich jemals für möglich gehalten hätte.

Ich habe durch diesen Menschen gelernt: Stelle dich dir selbst und all deinen Emotionen. Besonders in scheinbar ausweglosen Situationen! Mit einer jeden Ohnmachts erfüllenden Erfahrung erweitert sich Dein Handlungsspielraum…und vor allem Handlungsvermögen!

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Samy Deluxe – Eines Tages


Samy Deluxe — Eines Tages – MyVideo

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Der Widerspruch

Wahre Liebe lässt sich nicht durch Hass vertreiben,
wahrer Hass nicht von bedingungsloser Liebe einverleiben.

Beides steckt tief in unserer Seele und dem Herzen,
beides verursacht uns und andren Menschen Schmerzen.

Zwei Seiten ein der selben Münze?
Yin und Yang? Die Kunst der Künste?

Nein Nein, alles nur gerede…

Phrasen, Sprüche und Gestrebe,
nach dem Ausgleich für die Welt
die uns letzten Endes nicht zusammen hält!Nein, beides steht geschrieben auf dem selben blatt!
Die Differenz ist das, was Mensch draus macht!

Ob ich dann wirklich lieben kann?
Ich stell mir die Frage, ob ich denn wirklich hassen kann!

Kann ich sie denn so sehr hassen, um meiner Lieb bedingungslos den Lauf zu lassen?
Kann ich sie denn wirklich so sehr lieben, um sie warm und nicht gefühllos weg zu schieben?

Was das nun heißt, will und kann ich so nicht sagen,
ich trau mich kaum mich selbst zu fragen.

Vielleicht ist das was mich so reizt,
der ungewollte Widerspruch in unsrem Geist…

Juli 2012

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Aphorismus II

Logik ist der Anfangs aller Weisheit,..nicht das Ende!

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Die Zeit

Die Zeit, sie ist ein merkwürd´ger Gesell,
mal vergeht sie langsam, manchmal schnell.

Mal kommt´s mir vor sie würde mir verinnen
und ohne mich ihr Liedlein singen.
Ein andern Mal, als würd sie mich betrügen,
meine verschlaf´nen und verschenkten Stunden rügen.
Sie lacht uns aus, während wir verfluchen,

dass wir die Zeit verschwenden sie zu suchen!Ich jage und versuche sie zu fangen,
nicht ohne zu vergessen, dabei um jed´ verloren´
Minut´ zu bangen.

Wir haben Wünsche, Bedürfnisse und Pflichten,
die uns´ren letzten Rest der Zeit vernichten.

An manchen Tagen wird mir das bewusst
und über mich kommt neuer Frust:

Oh, wie wir jammern und beklagen,
dass wir die Zeit verbringen sie zu jagen!

Doch auf einmal,..für Sekunden nur,
steht plötzlich uns´re inn´re Ruh.

Die Zeit, welche dich sonst kränkt,
macht dir ein wunderbar Geschenk:

Für ein paar Sekunden nur, da wissen wir,
die Zeit,..sie steckt ganz tief in dir!

Ich versuchen den Moment zu halten,..
ihn möglichst lang zu spür´n,
nicht nur zu verwalten!

Sie kommt mir vor wie Leben pur,
ein Leben ohne eine Uhr!

Ein Leben, das erwünscht, ersehnt, erhofft, erdacht…
und außerdem geteilt mit dir, dass schönste auf uns´rer
Erde hier…

Doch wie´s mit solch Momenten ist,
am End´zerreisst ihn uns´re Pflicht!

Was mir bleibt lässt sich schwer sagen,
vielleicht die Antwort auf die wicht´gste aller Fragen.

Ich, für meinen Teil, werde nie wieder verfluchen,
dass ich die Zeit verbring zu suchen…

Gefunden hab ich mehr als je gedacht,
dies lass ich niemals wieder außer acht:

Ich such nicht länger nach der Zeit,
sondern nach dem was übrig bleibt!

Dezember, 2011

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